Liebe Gäste, Kunden und Klienten!

Das Jahr 2015 geht zuende und es ist üblich zurückzuschauen und ein Resümee zu ziehen. Es war ein schwieriges Jahr! Lassen wir es dabei. Vergangenes ist nicht zu ändern.

Aber es ist wichtig aus der Vergangenheit zu lernen. Dadurch wird es möglich sich zu entwickeln und es anders zu machen. Ob anders dann auch besser heisst, wird die Zukunft zeigen. Leben findet im Augenblick statt, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft.

Das heißt nicht, dass wir nicht auch planen dürfen wie es im nächsten Jahr weitergehen soll, was sich verändern soll und welche Erfolge wir anstreben. Aber es heißt, auch immer mit dem Unvorhergesehenen zu rechnen und sich davon nicht aus der Bahn werfen zu lassen.

Es geht darum sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Manchmal ist das nicht so leicht. Es wird Umwege geben, es werden Steine auf dem Weg liegen, es wird vielleicht manchmal unmöglich erscheinen. Doch wer sein Ziel im Auge behält wird es irgendwann erreichen – um sich dann ein neues Ziel zu setzen.

Wir sollten bereit sein, kleine Erfolge zu sehen und sie auch als Erfolge zu bewerten. Wer eine viele Kilometer lange Reise antritt, hat mit dem ersten Schritt schon einen Erfolg geschafft. Erfolge sehen heißt: nicht auf den langen Weg schauen, der vor uns liegt, sondern sehen welche Strecke wir schon geschafft haben.

Gerade wir Menschen in Deutschland haben viel zu oft unsere Probleme im Blick und nicht die möglichen Lösungen. Und viel zu oft sehen wir nicht, was wir trotz aller Schwierigkeiten bereits geschafft haben.

Manch ein Hartz4-Empfänger, Aufstocker oder Rentner mit Grundsicherung wird mir jetzt an den Kopf werfen wollen „Du hast gut reden, leb erst mal selbst vom Jobcenter und den Schikanen und Problemen, dann reden wir weiter“.

Glauben Sie mir, ich rede nicht aus der Theorie, sondern aus der täglichen – auch persönlichen – Praxis. Über meine persönliche Situation werden Sie vermutlich Anfang 2016 mehr erfahren.

Denken Sie einen Moment an das vergangene Jahr. Waren da viele Schwierigkeiten? Viele Probleme mit Geld und Anderem? Viele Schikanen und Erniedrigungen, die Sie erleben mussten? Ich vermute Ihre Antworten werden lauter JA´s sein. Richtig?

Denken wir weiter. Wieviele Tage mussten Sie im letzten Jahr wirklich hungern? An wievielen Tagen hatten Sie für Ihre Kinder nichts zu essen? Wie lange haben Sie 2015 ohne Strom gelebt, ohne Heizung oder gar ohne Wohnung? Es wird in Ihrem Leben die wenigste Zeit des Jahres gewesen sein, wenn überhaupt.

Was heißt das? Es heißt, dass SIE es geschafft haben trotz aller Probleme immer eine Lösung zu finden! Vielleicht hatten Sie Hilfe von Jemandem, aber auch diese Hilfe mussten SIE suchen und annehmen. SIE haben es geschafft das Leben 2015 allen Widrigkeiten zum Trotz zu meistern. SIE hatten Erfolg! Freuen Sie sich darüber. Seien Sie stolz auf diese Leistung. Und ja, seien Sie auch dankbar für die Möglichkeiten, die sich Ihnen für diesen Erfolg geboten haben.

Und dann denken Sie nicht daran welche Schwierigkeiten und Probleme wohl das Jahr 2016 bringen wird. Denken Sie daran, dass Sie auch im neuen Jahr alle Schwierigkeiten und Probleme meistern werden. Sie wissen doch, dass Sie es können. Und am Ende des Jahres können Sie ganz sicher wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken – auch wenn es noch so schwierig gewesen sein mag.

Setzen Sie sich das Ziel, aus dem Jahr 2016 das Bestmögliche herauszuholen. Natürlich werde auch ich 2016 wieder für Sie da sein und mein Wissen, meine Erfahrungen und meine Kenntnisse mit Ihnen teilen. Ab dem 04. Januar 2016 ist das Cafe So-Fa wieder geöffnet.

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2016.

Ihr

Hans-Peter Weyer

Fröhliche Weihnachten?

 

Das ist sicher schon die 16. Karte, die ich hier schreibe. Doch erst bei dieser Karte an Gabi und Klaus fällt mir auf, was ich hier eigentlich mache. Oft schreibt man ja die Weihnachtskarten, weil „es“ alle machen und weil „man“ das so macht. So ging es bei mir bis gerade eben auch. Auf der Vorderseite jeder Karte steht „Fröhliche Weihnachten“. Ob man das auch falsch auffassen kann? In dieser Zeit ist doch eher Hektik und Stress angesagt als besinnliche und vor allem „fröhliche“ Weihnachten, oder?

Wenn ich mir vorstelle, dass die hochschwangere Gabi mit ihren drei Kindern in dieser Zeit durch Kaufhäuser und auf den Weihnachtsmarkt, zur Feier der Kindergartengruppe, zur Weihnachtsfeier der Schule hetzen, vieles mehr vorbereiten und dann auch noch unbemerkt Weihnachtsgeschenke kaufen muss – alles andere als besinnlich und fröhlich. Da kann eine solche Karte vielleicht doch ein wenig am realen Leben vorbei gehen. Ja, wenn das wie vor 2000 Jahren alles ruhig und gemächlich vonstatten gehen könnte…


Erinnern wir uns:

Dem fleissigen Zimmermann Joseph flattert die Nachricht ins Haus (vermutlich eine Art gesprochenes Einschreiben), dass er sich aufmachen muss in seinen Heimatort, weil er an einer Volkszählung teilnehmen muss. Wie das bei den Politikern so ist, hatte sich der Kaiser mal was Neues ausgedacht, um herauszufinden wieviele Untertanen er in Zukunft zu schröpfen hatte und dabei war ihm egal, was seine Untertanen von dieser irrwitzigen Idee hielten.

Joseph konnte das überhaupt nicht gefallen haben. Er hatte noch jede Menge Arbeit liegen und die müsste ja erst mal fertig werden. So legte er sich noch ein paar Tage ins Zeug, um möglichst Vieles zu schaffen und seine Kunden zufrieden zu stellen. Ausserdem konnte er das Geld für die lange Reise gut gebrauchen.

Seine schwangere Frau Maria war unterdessen vollauf damit beschäftigt alle wichtigen Dinge für die Reise vorzubereiten und den Haushalt herzurichten, damit sie nicht erst alles erledigen müsste, wenn sie wieder zurück waren. Es waren schliesslich ein paar Tage zu reisen.

Dann machten sie sich auf. Ab in den ICE – ach nee, den gabs ja noch nicht. Auf den Esel, jedenfalls Maria. Und Josepf lief. Den langen Weg durch die Wüste von Nazareth nach Behtlehem. Da waren heisse Tage und kalte Nächte an der Tagesordnung. Immer wieder neu auf die Situation einrichten. Über Tage unterwegs.

Dann endlich die Ankunft in Bethlehem. Jetzt nur noch ins Hotel und erst mal richtig ausschlafen. Nur – Vorbestellung eines Hotelzimmers gab es nicht. Wer zuerst kam, schlief zuerst. Den ganzen Tag bis spät in die Nacht haben Maria und Joseph nach einem freien Zimmer gesucht, aber es gab keines mehr. Andere sind schneller und somit früher da gewesen.

Erst sehr spät abends gab ihnen ein netter Vermieter den Rat, doch die Nacht im Stall zu verbringen. Da wäre es nicht so kalt und sie hätten zumindest ein Dach über den Kopf. Maria und Joseph waren einverstanden. Besser als wieder im Freien zu übernachten war es allemal. Der Vermieter führte sie auf ein Feld am Rande von Bethlehem und zeigte ihnen den Stall, der sie aufnehmen könnte.

Ich kann mir gut vorstellen, wie Marias flinke Hausfrauenhände es schafften, aus dem dreckigen Stall eine einigermaßen erträgliche Unterkunft zu zaubern, während sich Joseph bemühte die Tiere etwas abseits zu halten und Schlafstellen zu bauen. Dann endlich Ruhe und Zeit zu entspannen und zu schlafen.

Und dann kam Maria: „Du, Joseph, ich glaub das Kind kommt“. Wie jeder werdende Vater ist wohl auch Joseph in den nächsten Stunden zwischen Freude und Verzweiflung verwirrt durch und um den Stall gelaufen, immer in der Sorge, was denn nun geschehen und ob alles gut verlaufen würde. Maria wird ihm wohl immer wieder gut zugeredet und ihn mit wichtigen Aufgaben betraut haben, während sie selbst mit der Geburt vollauf beschäftigt war.

Und dann war er da. Ein Knabe. Und Zimmermann Joseph nahm sich die Krippe vor und machte daraus eine Schlafstätte für das Kind. Maria wickelte das Kind in Tücher und Decken und legte es in die Krippe. Welch ein Glück muss das für die beiden gewesen sein. Die lange Reise, die fast verzweifelte Suche nach einer Unterkunft und jetzt war alles wie weggeblasen und übrig blieb nur das Glück dieser Familie mit dem neugeborenen Kind. Jetzt war endlich alles, wie es sein sollte und sie konnten sich ausruhen.

Endlich Ruhe.

Und plötzlichdonnert es an die Stalltüre und wild durcheinander schreiende Stimmen durchdringen die gerade erreichte Stille. Laut polternd schaffen sich ungehobelte Schafhirten Zugang zum Stall und erklären sie müssten unbedingt das Kind sehen. An Josephs Stelle wäre ich vermutlich jetzt ausgerastet!

Doch die Geschichten, die die Schafhirten erzählen klingen so unwahrscheinlich und großartig, dass für Wut keine Zeit bleibt. Dieses Kind soll etwas ganz Besonderes sein. Mal abgesehen davon, dass wohl jedes Elternpaar sein Kind für etwas Besonderes hält, soll dieses Kind der Messias sein. Der lang ersehnte Heilsbringer.


Jeder von uns hat sicher seine eigene Sicht auf diese Geschichte und welche Relevanz, welche Bedeutung, sie für ihn und sein Leben hat. Ob man christlich-religiös dieser Geschichte eine Bedeutung für den eigenen Glauben beimißt; ob man andersgläubig die Geschichte zwar kennt, aber für den eigenen Glauben nicht anerkennt; ob man mit Glauben und Religion gar nichts am Hut hat; Weihnachten, also die Geburt des Jesus von Nazareth ist überall auf der Welt ein Grund Frieden und Besinnlichkeit zu fordern und zu finden.

Und wenn wir uns die Geschichte in der Art anschauen wie ich es dargestellt habe, dann sind wohl Ruhe und Besinnlichkeit etwas, das mit der Hektik unserer Tage gar nichts zu tun hat. Die Ruhe und Besinnlichkeit der Weihnachtstage, die fröhliche Weihnacht, sind Dinge, die in unserem Herzen stattfinden – losgelöst von aller äußerer Hektik, von Geschäftigkeit, Religion und Politik.

Ich werde jetzt die restlichen Karten weiterschreiben, in dem Wissen, dass Weihnachten doch das Fest der Ruhe, Besinnlichkeit und Fröhlichkeit ist.

Fröhliche Weihnachten!

Ihr Hans-Peter Weyer

(c) 2015 Hans-Peter Weyer

Ihr Kinderlein kommet…

und nicht nur die Kinderlein. Lasst uns gemeinsam singen, herzergreifende Geschichten hören und die adventliche Vorweihnachtszeit in gemütlicher Atmosphäre geniessen.

Es war früher Tradition in der Vorweihnachtszeit die alten und neuen Weihnachtslieder herauszukramen und gemeinsam wieder einzuüben. Zwischendurch hat jemand eine Geschichte erzählt oder vorgelesen und dazu gab es einen warmen Kakao oder heiße Milch mit Honig.

Ein klein wenig von dieser alten Tradition möchten wir im Cafe So-Fa wieder aufleben lassen und laden deshalb an jedem Dienstag im Advent von 15.00 bis 18.00 Uhr Jung und Alt zum gemeinsamen Singen ein. Wir werden ganz sicher keinen neuen Chor aufmachen und professionelle Lieder-Nachmittage damit gestalten wollen. Wir wollen ein Stück Gemeinsamkeit und Spaß an der Adventszeit mit Euch gestalten.

Eingeladen ist jeder der mitmachen möchte – und wenn jemand ein Instrument mitbringt ist das sicher eine besondere Freude für alle Beteiligten. Für Liedtexte und Noten haben wir schon gesorgt.

Und natürlich fehlt auch das leibliche Wohl nicht. Ein Stück Christstollen und eine Tasse Kaffee oder Kakao dazu gibt es an diesem Nachmittag schon für 1,00 €. Bist Du dabei?

Das ganze Adventprogramm im Cafe-Sofa gibt es hier.

 

 

Angebot: Snack des Tages

Gegen Burger, Döner & Co. setzt das Cafe So-Fa alte Snack-Klassiker. So steht auf der Snackkarte neben dem altbekannten Strammen Max auch das beliebte Hawaii-Toast. Unregelmäßig gibt es ausserdem den Snack des Tages als besonderes Angebot.


Montag, 23.11.2015         Hawaii-Toast                                                                    entweder klassisch mit Sandwich-Toast, Schinken, Ananas überbacken mit Käse               oder abgewandelt mit Apfelscheiben statt Ananas                                                             statt für 3,20 € als Snack des Tages nur                                                        2,80 €


Mittwoch, 25.11.2015       Würstchen mit Kartoffelsalat                                                   Portion Kartoffelsalat mit Bockwurst oder Krakauer                                                                 als Snack des Tages nur                                                                                3,50 €


 

 

 

 

 

 

Auf ins 2. Jahr Cafe So-Fa

Mit neuem Schwung, neuen Seiten und einem neuen größeren Angebot geht das Cafe So-Fa nun ins zweite Jahr.

Wer die Seite genau anschaut wird feststellen, dass Sozialberatung und Familienhilfe nun von dieser Seite (fast) verschwunden sind. Grund dafür ist, die Besonderheit der einzelnen Geschäftsbereiche auch durch neue fachspezifische Blogs deutlich zu machen. Die neuen Blogs Sozialberatung und Familienhilfe sind nun in der oberen Linkleiste unter „Weitere Angebote“ zu finden und auch unter „aktuelle Beiträge“ am rechten Bildschirmrand.

Auf dieser Seite hier werden zukünftig alle Angebote der Bereiche Café, Kultur und Veranstaltung präsentiert, die entweder im Cafe So-Fa selbst stattfinden oder an denen wir als Teilnehmer oder Veranstalter beteiligt sind.

Angepasst wurden erneut auch die Öffnungszeiten. Die nach den Sommerferien vorgenommene Öffnung ab sieben Uhr hat keine neuen Impulse gebracht, aber es hat sich gezeigt, dass der Vormittag mit dem Frühstücksangebot stattdessen bis 12 Uhr gefragt ist. Die neuen Öffnungszeiten sind in der rechten Spalte zu finden.

Auch im zweiten Jahr wird die Zufriedenheit unserer Gäste und Klienten wieder oberste Priorität haben. Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch.

Betriebsferien bis 12.11.2015

Seit einem Jahr gibt es nun das Cafe So-Fa (Eröffnung 1.11.2014) mit Höhen, Tiefen, Änderungen, Problemen, Erneuerungen und allem, das zu einem jungen Unternehmen dazugehört. Und das alles als Ein-Mann-Unternehmen.

Kurze, tageweise Unterbrechungen dienten der Fort- und Weiterbildung zum persönlichen Wachsen oder zur Erweiterung von Sachkenntnis zu Gunsten meiner Gäste und Klienten und waren nur selten mit etwas Entspannung oder „Urlaubsfeeling“ verbunden.

Jetzt wird es Zeit eine wahre Auszeit zu nehmen und zu regenerieren. Bei Gartenarbeiten werde ich mir den Wind um die Nase pusten und das Gehirn mit Sauerstoff „durchpusten“ lassen, werde frischen Wind und (hoffentlich) neue Erkenntnisse in Neugestaltung dieser Website einfließen lassen. Und ab dem 13.11.2015 bin ich dann in alter – oder besser neuer – Frische wieder da für meine Gäste und Klienten im zweiten Jahr Cafe So-Fa.

Bis dahin
Hans-Peter Weyer
Sozialberater & Familiencoach

Lesung: St. Petersburg mit Herz und Hand

Am 23.10.2015 lädt das Cafe So-Fa zu einem Leseabend mit verschiedenen Autoren im Rahmen des Projektes: Zwischen den Welten – Autoren zum Anfassen.

Das Projekt wurde geboren aus der Idee unseren Brüdern und Schwestern in aller Welt in Frieden und Freundschaft die Hand zu reichen und so wahre Völkerverständigung zu ermöglichen. Und dies geschieht in Form von Liedern, Gedichten, Märchen und Geschichten.

In jedem Museum, in jeder Ausstellung, überall hängen Schilder mit der Aufschrift „Bitte nicht berühren“ „Bitte nicht anfassen“. Das brachte uns auf die Idee ein Bühnenprogramm zu erstellen wo ausdrücklich erwünscht ist anzufassen. In dem Wortsinn, dass sich die Autoren und Bühnendarsteller im Anschluss dem Publikum stellen um Rede und Antwort zu stehen.

Beginn 20.00 Uhr.

St_Petersburg001

Platzreservierungen unter 0203-5090895 möglich.

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